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Gesundheitspreis der Stadt Wien an www.kinderarzt.at

Jan. 2004

Die Stadt Wien vergab am 16. Dezember 2003 den traditionellen Gesundheitspreis in fünf Kategorien. Im Bereich „Medien“ errang die Website www.kinderarzt.at den zweiten Platz.

Das Projekt „Kindergesundheit im Internet“ der Kinderärzte Dr. Peter Voitl und Dr. Edgar Tichatschek wurde von der Software-Schmiede GmbH. mit Open-Source- und eigenen Softwarekomponenten realisiert.

Ausgangspunkt

Im Internet finden sich heute vielfältige Informationen zu allen Lebensbereichen, wobei Gesundheitsinformationen zu den am meisten gefragten Themen gehören. Damit können interessierte Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten verschiedene Informationsangebote zu Gesundheitsthemen online erhalten. Allerdings sind bei einer derzeit angenommenen Anzahl von einer halben Million deutschsprachiger Onlineangebote zu gesundheitsbezogenen Themen aufgrund der dezentralen Struktur des Internets die seriösen, qualitativ hochwertigen Angebote teilweise nur schwer von unseriösen Informationen und Angeboten unterscheidbar.

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Projektidee und -realisierung

Nach einer Idee des Wiener Kinderarztes Dr. Peter Voitl wurde unter der österreichischen Domaine http://www.kinderarzt.at 1999 ein Gesundheits-Informationssystem für alle Themen rund um Gesundheit für Kinder etabliert, das vor allem die Schwerpunkte Impfungen, Kinderkrankheiten, Vorsorgemedizin und einen persönlich gestaltbaren Terminplaner für die Mutterkindpassuntersuchungen enthält. Die Seite wurde bewusst als virtuelle Kinderarztordination gestaltet und enthält auch die Möglichkeit, Fragen an den Kinderarzt (Dr. Voitl) zu stellen.

1999 wurde die Seite von der Software-Schmiede online gestellt und hat seit Beginn auch den Anspruch gehabt, den Informationsaustausch via Internet quantitativ zu erfassen. 2003 wurde in Kooperation mit Dr. Tichatschek das Angebot erweitert und die Schwesterseite www.kinderarzt.it gestartet.
Das Internetportal www.kinderarzt.at wie auch die Schwesterseite www.kinderarzt.it trägt sowohl dem Bedürfnis nach umfassender Information wie auch dem Bedürfnis nach Verlässlichkeit und Verständlichkeit dieser Information Rechnung. Die Texte wurden stets so verfasst, dass auch ohne höhere Schulbildung eine gute Verständlichkeit gegeben war. Durch das regelmäßige Thema des Monats wird der Besucher auch mit Informationen über aktuellen Informationen – beispielsweise Impfaktionen – versorgt.

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Der gemessene Erfolg

Die Website ist in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo, web.de oder Lycos jeweils die erstgefundene Seite beim Suchbegriff „Kinderarzt“.
www.kinderarzt.at ist gut besucht, im November 2003 wurden 12.665 unterschiedliche Besucher gezählt, und 440.573 Pageimpressions verzeichnet. Dh. jeder Besucher/jede Besucherin liest mehr als 30 Seiten.

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Die Technik

Die technische Realisierung, das Webdesign, die -Programmierung und das Contentmanagement liegen in den Händen der Software-Schmiede. Die Fachredaktion liegt zu 100 Prozent bei den Kinderärzten. Beide Ärzte, sowie Dr. Karin Reischl, schreiben Fachartikel, die in einem gemeinsamen Content-Pool verwaltet werden. Das CMS Midgard erlaubt es, dieselben Texte in verschiedenen Layouts anzuzeigen, da es Text von Layout getrennt verwaltet.

Die folgenden Open-Source Lösungen kommen im Kernsystem zum Einsatz:

  • Midgard: das bewährte Content-Management-System (CMS) auf LAMP-Basis
  • phpBB: Diskussionsforum
  • phpAdsNew: Bannerverwaltung

Midgard stellt ein Framework für Contentmanagementsysteme zur Verfügung, das in PHP an die individuellen Gegebenheiten angepasst und programmiert werden muß. Die Pflege der Inhalte kann aber auch der Website-Betreiber selbst vornehmen.

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Statements

Kinderarzt Dr. Peter Voitl zum Projekt: „Dank der kreativen Umsetzung des Projekts ,Kindergesundheit im Internet‘ auf www.kinderarzt.at durch die Software-Schmiede ist es gelungen, eine optimale Präsentation und auch kindgerechte Adaption von Kindergesundheitsthemen umzusetzen. Durch die Kooperation mit Dr. Tichatschek und den Input von Herrn Martin Mucha wurden auch zusätzliche Features wie zum Beispiel der individuell gestaltbare Terminplan oder das Forum online gestellt sowie das Spektrum der behandelten Themen wesentlich erweitert.“

Kinderarzt Dr. Edgar Tichatschek: „Vor nun bald drei Jahren verämderte sich mein berufliches Zentrum vom Spital in die Ordination. Hier erkannte ich, dass trotz der Fülle – oder gerade
deswegen – an Information, ein Defizit seitens der Eltern bei entscheidenden Fragen bestand. Gemeinsam mit Dr. Peter Voitl setzten wir uns das Ziel mit unseren Homepages (kinderarzt.at, kinderarzt.it) Eltern zu informieren und ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen.
In Martin Mucha und den Mitarbeitern der Software-Schmiede fand sich der ideale Partner, um dieses Vorhaben auch dementsprechend umzusetzen.“

Martin Mucha, Geschäftsführer der Software-Schmiede: „Das Projekt sprach mich als Vater sofort an. Das Ziel DIE österreichische Kindergesundheitsplattform bei einem überschaubaren Budget zu werden erreichen wir gemeinsam mit unserem Kunden auf drei Wegen: durch die Politik der kleinen Schritte, die Verwendung von kostenfreien Open Source-Lösungen und der ständigen Erweiterungen des Angebotes.“

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Über den Gesundheitspreis

Der Gesundheitspreis der Stadt Wien wurde 2003 zum achten Mal vergeben. Er würdigt besonders kreative und herausragende Leistungen zur Erhaltung und zur Förderung der Gesundheit in der Stadt Wien. Außerdem soll er natürlich zur Vernetzung der besonders guten Köpfe dieser Stadt auf medizinischen Gebiet beitragen.

In fünf Kategorien („ambulant“, „stationär“, „Gesundheitsförderung/Prävention“, „Schule/Jugend“ und „Medien/Öffentlichkeitsarbeit“) sind insgesamt 60 Projekte eingereicht worden.

Die ersten Plätze belegen:

  • „Baby Doll“, Dipl.Hebamme Uschi Reim-Hofer, KA Göttlicher Heiland: Jugendschwangerschaftsbegleitung (ambulant)
  • „Guidelines für die enterale Ernährung Schwerkranker im KH Lainz“, Univ.Prof. Dr. Harald Brunner und DGKS Elisabeth Schaffer, KH Lainz (stationär)
  • „Risikofaktoren für Suizid bei Wiener Jugendlichen“, Univ.Prof. Dr. Max Friedrich, Dr. Kanita Dervic (Gesundheitsförderung/Prävention)
  • „achtung°liebe – ein aufklärerisches Peer Education Projekt“, Anna Fuchs (Schule Jugend)
  • „Leben mit Krebs-Initiative zur Enttabuisierung von Krebs“, Susanne Havel (Medien/Öffentlichkeitsarbeit)

Der Inhalt dieser Seite wurde am 14. Januar 2004 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 29. Januar 2013 letztmalig geändert.