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Aufwärtsblick Kleinkind (20 Mon.)

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Hallo! Es hat alles letztes Jahr angefangen, da hat meine Tochter (20Mon) immer die Augen nach oben verdreht (war aber ansprechbar).Wir sind sofort ins Krankenhaus, wo sie auch 5 Tage war, es wurde alles gemacht, Blutbild, nächtliche Überwachung, Ultraschall vom Kopf, EEG, usw.

Es kam aber nix raus. Dann waren wir noch mal ambulant zu einem Schlaf EEg, das war auch unauffällig, also sind wir zu einem Familienzentrum um die Entwicklung prüfen zu lassen, und es kam raus dass sie "paroxysmal gutartigen tonischer Aufwärtsblick" haben soll.

Dann sagten sie, man müsse nix machen und das wars. Ganz ist es aber immer noch nicht weg, aber sie macht es nur noch, wenn sie müde ist, ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll und ob ich überhaupt was machen soll, denn ich kenne mich mit dem Aufwärtsblick nicht aus und im Net finde ich auch nicht viele Infos. Können Sie mir weiterhelfen?

Antwort:

Dabei handelt es sich um eine seltene, anfallartig auftretende Störung der Augenbewegung. Nach normaler psychomotorischer Entwicklung kann es zu Episoden einer Blickabweichung nach oben kommen. Dauer und Häufigkeit der Ereignisse nehmen zunächst zu; bei Müdigkeit sieht man eine Häufung und nach dem Schlaf eine Verminderung dieser Zustände. 

Untersuchungen auf Stoffwechselstörungen, EEG und neuroradiologische Untersuchungen sind üblicherweise unauffällig. Die Symptomatik verschwindet nach etwa 3 Jahren.

Eine zusätzliche unnötige Diagnostik kann vermieden werden.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 25. März 2014 erstellt.