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Fischallergie

Frage von: Regina 

Frage:

Was tun bei "Fischallergie"? Unser Kind (3) verträgt offensichtlich keinen Fisch. Jedes mal, wenn er welchen isst, hat er schwerste Magenprobleme (Durchfall und langanhaltenes Erbrechen). Ab wann spricht man von einer Allergie? Wie wird das getestet und - kann sich das langfristig wieder legen?

Antwort:

Wenn Fisch nicht vertragen wird, sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Zur Diagnose stehen verschiedene Allergietests zur Verfügung; allerdings muss kein strenger Zusammenhang zwischen Allergietest und Beschwerden bestehen. Ein positiver Allergietest bedeutet nicht unbedingt den Nachweis einer Allergie.

Mit Hauttests (Pricktest, Intrakutantest) und immunologischen Testungen aus einer Blutabnahme (RIST und RAST) können einzelne Allergien genauer gesucht werden. Zudem stehen auch Provokationstests (intranasal, inhalativ) zur Verfügung.

Zu den Symptomen bei Allergien zählen im Magen-Darm-Trakt Durchfall und Bauchschmerzen, die kolikartig sein können.

Die Therapie basiert auf Vermeiden des Allergens und eventuell einer medikamentösen Therapie. Bei Nahrungsmittelallergien müssen die erforderlichen Diätformen eingehalten werden.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 21. Mai 2008 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 17. April 2009 letztmalig geändert.