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rudimentäre Hexadaktylie

Frage von: Eisenträger, J.

Frage:

Sehr geehrter Herr Dr. Voitl,

unser knapp zweijähriger afrikanischer Adoptivsohn hat eine gering, bzw. sehr gering ausgeprägte rudimentäre Hexadaktylie (sechstes Fingerglied) an beiden Händen. Über die familiäre Vorgeschichte ist uns nichts bekannt.
Ich habe nun gelesen, dass eine rudimentäre Hexadaktylie im Zusammenhang mit etlichen schwerwiegenden Syndromen vorkommt.
Bisher entwickelt sich unser Sohn normal. Es waren nur vor kurzem einmal auffällige Herzgeräusche zu hören, die aber laut Kinderärztin auch damit zu tun haben konnten, dass unser Sohn Fieber hatte.
Muss eine rudimentäre Hexadaktylie immer mit weiteren Krankheiten verbunden sein? Oder ist es auch möglich, dass keine weiteren Folgeerkrankungen auftreten und unser Kind sich weiterhin unauffällig entwickelt? Vorauf sollen wir achten?
Vielen Dank
J. Eisenträger

Antwort:

Generell besteht kein Grund zur Sorge; ich würde in dieser Situation dennoch zu einem Screening raten (Herultraschall,Nierensonographie), um alle Eventuelitäten auszuschliessen und beruhigt sein zu können.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 30. Oktober 2009 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 2. November 2009 letztmalig geändert.