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Sonnencreme für Babys (10 Mon.)?

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Immer wieder höre ich, dass Kinder unter einem Jahr nicht mit Sonnencreme eingecremt werden sollen. Wir fahren jetzt in den Urlaub an die Ostsee und ich kann mir nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, dass meine Tochter (10 Monate) nur im Schatten spielt. Soll ich sie nun eincremen, oder nicht? Und wenn ja, womit am besten?

Antwort:

Eincremen ist besser als nicht eincremen, denn die empfindliche Haut von Kindern bietet wenig Schutz vor direktem Sonnenlicht und ist erst mit circa 6 Jahren vergleichbar mit der eines Erwachsenen.

Ein Sonnenbrand ist für Kinder besonders gefährlich, da er die Haut auch langfristig schädigen kann. Kinder benötigen daher einen besonders guten Sonnenschutz; Kleinkinder soll man gar nicht der prallen Sonnenstrahlung aussetzen, so dass es wünschenswert ist, das Kind in den Schatten zu lotsen (wenn möglich).

Kindersonnencremes ziehen schneller ein, enthalten weniger Duftstoffe und haben einen hohen Lichtschutzfilter. Die Cremes sind meist fetthaltiger als die für Erwachsene und die Lichtschutzfaktoren sind besonders hoch, meist zwischen 18 und 35. 

„Ökotest" empfiehlt einen mineralischen Sonnenschutz. Zu den Inhaltsstoffen ist zu sagen, dass Titaniumoxid und Zinkoxid gut sind, weil sie sofort wirken. Bei Verwendung einer mineralischen Sonnencreme kann man sofort in die Sonne gehen, die UV-Strahlen werden gleich reflektiert.

Bei synthetischen Lichtschutzfaktoren sollte man etwa 30 Minuten warten. Nach etwa 2 Stunden sollte man nachcremen. Der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels gilt immer für den ganzen Tag.

Wichtig: Nachcremen verlängert die Zeit daher nicht, in der man sich der Sonne aussetzen kann!

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 25. März 2014 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 29. Juli 2014 letztmalig geändert.