Stillen und Beikost
Frage:
Sehr geehrter Dr. Voitl, meine Tochter Tarja wird am 1.8.2009 ein Jahr alt. Ich habe 10 Monate voll gestillt, dann mittags 1 Mahlzeit durch Brei ersetzt (Möhre, Kartoffel, Fleisch: Huhn oder Kalb, selbstgekocht.) Vier Wochen später bekam sie dann abends Milchbrei. Ab August besucht sie die Kinderkrippe.
Da sie sehr spät mit essen angefangen hat, ist das dort angebotene Esssn erstmal nicht das richtige. Ich kann aber Gläschen mitgeben. Also wollte ich sie schon daran gewöhnen. Leider isst sie seitdem mittags nur noch ein paar Löffelchen oder gar nicht.
Muss also mittags wieder voll oder teilweise stillen. Dazu kommt, dass meine Tochter noch nicht kauen möchte, deshalb kämen dann auch nur die Gläschen ab 4. Monat in Frage. Den Milchbrei abend isst sie. Ich bin mir sehr unsicher, ob sie in der momentanen Situation entsprechend Ihres Alters genug Nährstoffe erhält.
Antwort:
Die Vitaminspeicher sind mit einem Jahr voll; ein Mangel ist also keinesfalls zu erwarten. Bieten Sie immer wieder feste Nahrung an und reduzieren Sie das Stillen zügig, aber konsequent. Jetzt steht der Entwicklungsschritt vom Säugling zum Kleinkind an; und der sollte sich letztendlich auch in der Nahrung im Übergang von flüssiger zu fester Kost hin wiederspiegeln.
Der Inhalt dieser Seite wurde am 2. Juli 2009 erstellt.
Der Inhalt dieser Seite wurde am 26. Juli 2009 letztmalig geändert.




