Einträge der Kategorie "Infektionen"
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AIDS und HIV bei Kindern und Jugendlichen
AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome, deutsch: „erworbenes Immundefektsyndrom“) ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Virus (HIV) verursacht wird, der die Immunabwehr beeinträchtigt. Dadurch können Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze, aber auch bestimmte seltene Krebsarten gefährlich werden.
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Borreliose
Borreliose oder Lyme-Erkrankung ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird. Diese schraubenförmigen Bakterien werden in der Regel von Zecken übertragen, die den Erreger beim Saugen nach einigen Stunden auf den Menschen abgeben; als weitere Überträger der Borreliose werden auch Stechmücken diskutiert.
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Bandwürmer
siehe Wurmerkrankungen
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Diphtherie
Diphtherie ist eine schwere und meldepflichtige Krankheit, die gehäuft in den Wintermonaten auftritt. Diphtherie wird durch Bakterien verursacht, die an den Schleimhäuten des Rachens einen Giftstoff, das so genannte „Endotoxin“ produzieren können.
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Dreitagefieber (Exanthema subitum, Roseola infantum)
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Erkältung
Die Erkältung (grippaler Infekt) ist nicht mit der viel schwerwiegenderen „echten“ Grippe (Influenza) zu verwechseln. Beide Krankheiten werden durch unterschiedliche Viren verursacht. Auch der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich.
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Fieber
Werden Kinder krank, ist häufig auch Fieber im Spiel. Als Krankheitssymptom allein ist es aber wenig aussagekräftig, meist ist es in Verbindung mit anderen Symptomen Ausdruck einer bestimmten Erkrankung. Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen helfen, rasch zur richtigen Diagnose zu kommen.
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FSME (Frühsommer-Meningo- Enzephalitis)
FSME ist eine Viruserkrankung, die durch Zecken übertragen wird, eine Infektion von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Die Ansteckung kann in der warmen Jahreszeit stattfinden. FSME-Viren kommen nur bis zu Höhenlagen vor, bei denen die mittlere Jahrestemperatur über 8 0C liegt; d.h., im Bergland über etwa 1.400 m gibt es keine FSME.
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Feuchtblattern
siehe "Klassische Kinderkrankheiten"
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Fiebermessen bei Kindern
Fieber wird am häufigsten im Mund (unter der Zunge), im After (rektal), im Ohr oder unter den Achselhöhlen gemessen.
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Gehirnhautentzündung (Meningitis)
Die Gehirnhautentzündung (Meningitis) ist eine schwere, akute und ansteckende Erkrankung. Häufig betroffen sind Kleinkinder und Jugendlichen, deren Prognose durch die Einführung der antibiotischen Behandlung wesentlich verbessert wurde.
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Grippe (Influenza)
Jährlich erkranken weltweit zwischen 10 und 15 der Bevölkerung an der „echten“ Grippe (Influenza), das sind in Österreich 800.000 bis 1,2 Mio. Personen. Die höchsten Erkrankungsraten findet man bei Kindern und Jugendlichen. Jedes Jahr gibt es so genannte Grippewellen.
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Gürtelrose (Herpes zoster)
Die Gürtelrose wird durch das gleiche Virus verursacht, das auch für die Windpocken verantwortlich ist. Allerdings tritt eine Gürtelrose erst auf, wenn das Kind schon Windpocken hatte.
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Hand-Fuß-Mund-Krankheit (Hand Foot and Mouth-Disease)
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Keuchhusten (Pertussis)
Keuchhusten oder Pertussis wird durch das Bakterium Bordetella pertussis hervorgerufen und durch Niesen oder Husten übertragen. Die Inkubationszeit beträgt etwa 7 bis 14 Tage. Ansteckend ist Keuchhusten etwa drei Wochen lang, bei antibiotischer Therapie verkürzt sich diese Zeit.
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Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Die Kinderlähmung wird durch den Poliovirus hervorgerufen, der im Rachensekret und Stuhl Infizierter vorkommt.
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Klassische Kinderkrankheiten
Unter den klassischen Kinderkrankheiten versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, die bevorzugt im Kindesalter auftreten und die meist durch die Kombination aus Fieber und einem Hautauschlag (Exanthem) gekennzeichnet sind.
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Masern
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Mumps (Parotitis epidemica, Ziegenpeter)
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Madenwürmer
siehe unter Wurmerkrankungen
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Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)
Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch einen Virus aus der Herpesgruppe (Epstein-Barr-Virus) ausgelöst; meist ist man im Alter von 4 bis 15 Jahren betroffen.
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Ringelröteln (Erythema infectiosum)
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Röteln (Rubeola)
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Scharlach
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Spulwürmer
siehe unter Wurmerkrankungen
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Schweinegrippe
In Mexiko wurden erste Fälle der Schweinegrippe beim Menschen registriert, die teils zu schweren Lungenentzündungen führten. Die Erkrankung hat sich mittlerwiele weltweit verbreitet.
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Tollwut
Dank der großflächigen Tierimpfungen (Impfköder) kommt Tollwut in Österreich eigentlich nicht mehr vor. Möglich ist aber eine Ansteckung des Kindes auf Urlaubsreisen. Da die Übertragung des Virus von Tieren auf den Menschen durch den Speichel erfolgen kann, ist hier immer eine potentielle Gefahr gegeben.
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Tetanus
Beim Tetanus, dem Wundstarrkrampf, erfolgt die Ansteckung des Kindes durch Verletzungen bzw. kleine Wunden. Unbehandelt führt die Erkrankung zu Muskelkrämpfen, die auch die Atemmuskulatur betreffen können. 20 bis 30 Prozent aller Patienten mit Tetanus versterben. Daher ist die Impfung zu empfehlen.
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Vogelgrippe
Die Vogelgrippe (oder auch Influenza A H5N1) ist eine Viruserkrankung, die Wildvögel und Geflügel befällt. Seit Ende 2003 breitet sich die Vogelgrippe in Asien aus und sollte nicht mit der normalen, saisonalen Grippe verwechselt werden. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich, Experten befürchten die Möglichkeit eines großflächigen Ausbruchs.
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Windpocken (Feuchtblattern, Varicellen)
siehe unter "Klassische Kinderkrankheiten"
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Wurmerkrankungen
Erkrankungen durch Würmer sind nicht selten, die in Österreich am häufigsten verbreiteten Würmer sind Madenwürmer (Oxyuren), Bandwürmer und Spulwürmer.




