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Gastritis und Magengeschwür

Symptome

Das Kind leidet vor, während oder nach dem Essen unter krampfartigen Oberbauchschmerzen, die auch als stechend, drückend oder brennend empfunden werden. Auch nächtliche Attacken sind möglich. Hinzu kommen Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit.

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Therapie

Klagt Ihr Kind über einen Zeitraum von etwa einer Woche in der Früh oder nach dem Essen immer wieder über Bauchschmerzen, sollten Sie mit ihm zum Arzt gehen. Erbricht das Kind auch Blut oder stellen Sie Blut im Stuhl fest (Teerstuhl), gehen Sie bitte sofort zum Arzt. Ein Blutbild sowie eine Stuhluntersuchung dienen der Diagnose, selten ist auch eine Magenspiegelung notwendig.

Zur Behandlung stehen spezielle Medikamente zum Magenschutz zur Verfügung.

Bettruhe und das Weglassen der die Attacken auslösenden Lebensmittel sind wichtige Maßnahmen. Lassen sich psychische Gründe für die Gastritis finden (z.B. Schulstress), ist es hilfreich, einen entsprechend geschulten Psychologen aufzusuchen. Kinder über zehn Jahre können auch mit autogenem Training beginnen. Auch homöopathische Mittel gelten als hilfreich, die Einnahme sollte aber mit einem entsprechend ausgebildeten Arzt abgestimmt werden. Sind bestimmte Bakterien (Helicobacter) die Ursache, können diese entsprechend behandelt werden.

© DDr. Peter Voitl

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 4. April 2011 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 29. Juli 2014 letztmalig geändert.