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Läuse

Noch immer kommt es in Kindergärten und Schulen regelmäßig zu wahren Lausepidemien, wobei die Kopfläuse dominieren – Kleider- und Filzläuse kommen nur sehr selten vor. Die lästigen Insekten leben vom Blut der Menschen, ihre Population vermehrt sich ca. alle zwei Wochen.

Symptome

Der Lausbefall äußert sich in erster Linie durch starkes Jucken. Dann sind die Läuse aber oft schon bis zu zwei Wochen auf dem Kopf, wobei sie die Regionen hinter den Ohren und im Genick bevorzugen. Beim Durchkämmen der Haare fallen dann die so genannten Nissen auf, die Lauseier, die auf der Kopfhaut abgelegt werden. Bei manchen Kindern sind die Lymphknoten im Hals und im Genick geschwollen.

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Therapie

Die Nissen können mit einem speziellen Läusekamm ausgekämmt werden. In der Regel kommen zudem lindanhaltige Shampoos zur Anwendung, wobei die Haare öfters damit gewaschen werden müssen, damit auch nachfolgende Populationen vernichtet werden. Schützen Sie Mund und Augen Ihres Kindes vor dem Shampoo, da es giftig ist. Ein gründliches Auswaschen des Mittels ist daher ebenfalls wichtig.

Kurze Haare und regelmäßiges Duschen helfen zusätzlich. In hartnäckigen Fällen kann Ihr Kind eine spezielle Entlausungsstation in Ihrem Bundesland besuchen.

Betroffene Kinder müssen so lange zu Hause bleiben, bis definitiv keine Läuse mehr vorhanden sind.

Dr. Ulrich Fegeler, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands empfiehlt:

„Erstens sind zur erfolgreichen Beseitigung der Parasiten mehrfache Behandlungen erforderlich, denn nach der Erstbehandlung können noch Läuse schlüpfen. Zweitens dürfen Eltern das Kopflausmittel nicht zu sparsam anwenden und drittens sollten sie die empfohlene Einwirkzeit einhalten. Schließlich sollten sie viertens die Haare regelmäßig mit einer Pflegespülung und einem Läusekamm Strähne für Strähne nass auskämmen".

 

© DDr. Peter Voitl

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 2. Mai 2013 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 11. September 2012 letztmalig geändert.