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Teilleistungsstörungen und umschriebene Entwicklungsrückstände

Umschriebene Leistungsdefizite, die bei sonstiger körperlicher, intellektueller und  psychischer Gesundheit auftreten, nennt man Teilleistungsstörungen. Diese können ein breites Spektrum umfassen: Sprach- und Sprechstörungen, Störungen des Lesens und Rechtschreibens, Rechenstörungen oder Störungen der motorischen Funktionen, andere Lernschwächen, die nicht durch eine generelle intellektuelle Behinderung oder durch eine inadäquate schulische Betreuung erklärt werden können.
 
Ursache kann sein, dass einige Bereiche der Wahrnehmung noch nicht altersentsprechend entwickelt sind, die Entwicklung ist in jedem Fall mit einem biologischen Reifungsprozess verbunden, wird aber auch von nichtbiologischen Faktoren beeinflusst. Diese Defizite lassen sich durch genaue Beobachtung vermuten und werden in der Regel durch weiterführende Diagnostik bestätigt oder ausgeschlossen.  Lese- und Rechenschwächen können sich im Schulalter bemerkbar machen.

Die Auswirkungen von Teilleistungsschwächen auf das Verhalten eines Kindes werden oft lange Zeit nicht erkannt und können zu Belastungen des Kindes führen. Die Kinder zeigen auch Verhaltensänderungen.

Zunächst versucht man, die Teilleistungsschwäche diagnostisch abzugrenzen und in der Folge die unterdurchschnittlich entwickelten Fertigkeiten zu fördern Je jünger die Kinder sind, umso schneller kann man aufbauen. Die Mitarbeit der Eltern ist erforderlich.

© DDr. Peter Voitl

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 2. Mai 2011 erstellt.