Zurück zur Übersicht

Tollwut

Dank der großflächigen Tierimpfungen (Impfköder) kommt Tollwut in Österreich eigentlich nicht mehr vor. Möglich ist aber eine Ansteckung des Kindes auf Urlaubsreisen. Da die Übertragung des Virus von Tieren auf den Menschen durch den Speichel erfolgen kann, ist hier immer eine potentielle Gefahr gegeben. Schärfen Sie Ihren Kindern daher unbedingt ein, auf Urlaubsreisen, vor allem Fernreisen, keine fremden Tiere anzufassen, auch keine Haustiere wie Hunde oder Katzen, bei denen ein Tollwutvirus nicht ausgeschlossen werden kann.

Kommt es dennoch dazu, dass Ihr Kind von einem verdächtigen Tier gebissen wurde, sollten unbedingt innerhalb von 24 Stunden ärztliche Maßnahmen ergriffen werden (Impftherapie).  Als Erstmaßnahmen kommen in Frage:

  • Schmutz und Verunreinigungen aus der Wunde entfernen,
  • Wunde unter fließendem Wasser (am besten abgefülltes Wasser) ausspülen und mit Seife auswaschen,
  • eventuell mit einer Alkohollösung oder einer entsprechenden Wundsalbe desinfizieren.

Bleibt Tollwut bis zum eigentlichen Ausbruch der Krankheit unbehandelt, kommt es in so gut wie allen Fällen zum Tod des Patienten. Eine Impfung ist möglich.

© DDr. Peter Voitl

Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

Stichwörter:

Der Inhalt dieser Seite wurde am 2. Mai 2011 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 4. August 2014 letztmalig geändert.