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Verletzungen

Aktive Kinder erleiden auch immer wieder kleinere und größere Verletzungen. In den meisten Fällen ist eine ärztliche Konsultation nicht notwendig. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind die empfohlenen Tetanus-Impfungen erhalten hat, denn auch kleinste Wunden können sich entzünden.

Kleinere Verletzungen

Abschürfungen, Risswunden oder Schnittverletzungen, die kaum oder gering bluten, können selbst versorgt werden. Zunächst sollte für eine Blutstillung gesorgt werden. Am besten macht man das mit einer sterilen Kompresse, ist diese nicht greifbar, kann auch ein sauberes Taschentuch o.Ä. verwendet werden. Zur Wundreinigung tragen Sie am besten eine desinfizierende Salbe auf, die auch auf Reisen dabei sein sollte. Anschließend kommt ein Pflaster oder Verband auf die Wunde. Wichtig: Blutende Wunden niemals auswaschen!

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Größere Verletzungen

  • Bei größeren Verletzungen ist wie folgt vorzugehen:
  • Blutung mit einer Kompresse oder einem Tuch zu stillen versuchen – niemals mit Wasser ausspülen.
  • Wunde nicht anfassen.
  • Keine möglichen Fremdkörper aus der Wunde entfernen.
  • Verletzte Gliedmaßen hochlagern.
  • Auf große offene Wunden keine desinfizierenden Salben, Gels etc. auftragen.
  • Schnittwunden im Gesicht nicht selbst behandeln, nur Blutung stillen.
  • Passenden Verband auflegen.
  • Jede größere Verletzung muss in ärztliche Begutachtung.
  • Jedenfalls zum Arzt:
    • wenn ein roter Streifen von der Wunde ausgeht (Zeichen für drohende Blutvergiftung),
    • bei Bewusstlosigkeit,
    • bei sehr starker Blutung (evtl. ist eine Schlagader verletzt),
    • bei tiefen Wunden,
    • bei amputierten Gliedmaßen,
    • wenn Unklarheit besteht, ob innere Verletzungen vorliegen könnten,
    • bei Schock.

© DDr. Peter Voitl

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 1. Februar 2013 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 4. August 2014 letztmalig geändert.