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Mutter-Kindpass Überblick

Viele Entwicklungsstörungen und Erkrankungen können verhindert werden, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.

In Österreich gibt es seit 1974 den Mutter-Kind Paß, der eine entscheidende Hilfe zur Früherkennung und Frühbehandlung darstellt. Im Zuge des letzten Sparpaketes wurde die finanzielle Zuwendung für die Teilnahme an den Untersuchungen abgeschafft, und leider haben wir seither einen deutlichen Rückgang der Mutter-Kind-Paß Untersuchungen feststellen müssen, vor allem bei größeren Kindern.

Da die Früherkennung von Erkrankungen und Entwicklungsstörungen ein entscheidender Faktor für die Gesundheit ist, möchte ich auf die Wichtigkeit am Untersuchungsprogramm hinweisen!

Der Mutter-Kind Pass

Zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit von Mutter und Kind wird ein kostenloses Untersuchungsprogramm für die Schwangere sowie für das Kind bis zu seinem vierten Lebensjahr angeboten. Das Programm umfaßt unter anderem allgemeine Checks des Gesundheitszustandes, Hüftultraschall-, Augen- und Hals-Nasen-Ohren-Untersuchungen. Die Ergebnisse werden im Mutter-Kind-Paß eingetragen. Ihre persönlichen Termine erfahren Sie am schnellsten mit unserem automatischen Terminrechner.

Besorgniserregender Rückgang an Untersuchungen

Der Rückgang der Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen hat sich im vierten Quartal des Jahres 1997 nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch verstärkt. Die nun vorliegende endgültige Statistik weist für das Gesamtjahr 1997 gegenüber 1996 einen Rückgang um österreichweit 9,1 Prozent aus. Die Statistik für die ersten neun Monate des Jahres 1997, die im April vorgelegen war, wies noch einen Rückgang von 8,7 Prozent aus. Das Ergebnis für das letzte Quartal hat diesen Trend noch verstärkt. Am stärksten gingen über das ganze Jahr 1997 die Arztbesuche in Niederösterreich (minus 12,7 Prozent), Kärnten (minus 12,2 Prozent), Oberösterreich (minus 10,4 Prozent) und Tirol (minus 10,2 Prozent) zurück. Es folgen Vorarlberg (minus 9,8 Prozent), die Steiermark und Salzburg (jeweils minus 7,3 Prozent). Am geringsten war der Rückgang in Wien (minus 5,4 Prozent) und im Burgenland (minus 5,5 Prozent).

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Inhalt erstellt am:
8. November 2004

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