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Erstes Wiener Kindergesundheitszentrum Donaustadt
First Vienna Pediatric Medical Center
Gruppenpraxis DDr. Peter Voitl und Partner
Ihr Kinderarzt in Wien, 22

Kategorien Übersicht

Lexikon: Infektionen

  • AIDS und HIV bei Kindern und Jugendlichen

    AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome, deutsch: „erworbenes Immundefektsyndrom“) ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Virus (HIV) verursacht wird, der die Immunabwehr beeinträchtigt. Dadurch können Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze, aber auch bestimmte seltene Krebsarten gefährlich werden. Die Bezeichnung AIDS bezieht sich auf das späte Stadium der HIV-Infektion und bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen durch die durch den Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) verursachte Beeinträchtigung des Immunsystems.

  • Borreliose

    Borreliose oder Lyme-Erkrankung ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird. Diese schraubenförmigen Bakterien werden in der Regel von Zecken übertragen, die den Erreger beim Saugen nach einigen Stunden auf den Menschen abgeben; als weitere Überträger der Borreliose werden auch Stechmücken diskutiert.

  • Diphtherie

    Diphtherie ist eine schwere und meldepflichtige Krankheit, die gehäuft in den Wintermonaten auftritt. Diphtherie wird durch Bakterien verursacht, die an den Schleimhäuten des Rachens einen Giftstoff, das so genannte „Endotoxin“ produzieren können. Dieses „Endotoxin“ gehört zu den stärksten biologischen Giften, es schädigt das Gewebe und führt zu lebensbedrohlichen Erkrankungen auch anderer Organe über den Blutweg.

  • Erkältung

    Die Erkältung (grippaler Infekt) ist nicht mit der viel schwerwiegenderen „echten“ Grippe (Influenza) zu verwechseln. Beide Krankheiten werden durch unterschiedliche Viren verursacht. Auch der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich.

  • Fieber

    Werden Kinder krank, ist häufig auch Fieber im Spiel. Als Krankheitssymptom allein ist es aber wenig aussagekräftig, meist ist es in Verbindung mit anderen Symptomen Ausdruck einer bestimmten Erkrankung. Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen helfen, rasch zur richtigen Diagnose zu kommen.

  • Fiebermessen bei Kindern

    Fieber wird am häufigsten im Mund (unter der Zunge), im After (rektal), im Ohr oder unter den Achselhöhlen gemessen.

  • FSME (Frühsommer-Meningo- Enzephalitis)

    FSME ist eine Viruserkrankung, die durch Zecken übertragen wird, eine Infektion von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Die Ansteckung kann in der warmen Jahreszeit stattfinden. FSME-Viren kommen nur bis zu Höhenlagen vor, bei denen die mittlere Jahrestemperatur über 8 0C liegt; d.h., im Bergland über etwa 1.400 m gibt es keine FSME. Die Wahrscheinlichkeit, nach dem Biss einer infizierten Zecke zu erkranken, ist hoch, allerdings ist selbst in Gebieten mit hoher Durchseuchung selten mehr als eine von 200 Zecken infiziert. Die Inkubationszeit liegt bei 2 bis 28 Tagen.

  • Grippe (Influenza)

    Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung. Man schätzt, dass im Winter 1995/96 – da gab es die letzte größere Epidemie – allein in Deutschland mehr als 30.000 Menschen an der Grippe gestorben sind. Da ja nicht jede Virusgrippe erkannt wird, ist auch noch von einer gewissen Dunkelziffer auszugehen. Doch nicht jede Influenza führt gleich zu solch dramatischen Verläufen, mitunter kann auch eine Virusgrippe recht mild verlaufen.

  • Gürtelrose (Herpes zoster)

    Die Gürtelrose wird durch das gleiche Virus verursacht, das auch für die Windpocken verantwortlich ist. Allerdings tritt eine Gürtelrose erst auf, wenn das Kind schon Windpocken hatte.

  • Keuchhusten (Pertussis)

    Keuchhusten (Pertussis) ist eine bakterielle Infektion der Atemwege, die weltweit verbreitet ist. Etwa 7 bis 14 Tage nach der Infektionen kommt es zu erkältungsähnlichen Zuständen, begleitet von heftigen Hustenattacken. Die Infektion ist hoch ansteckend. Dennoch wird Keuchhusten, wie viele andere Infektionserkrankungen fälschlicherweise als „Kinderkrankheit“ bezeichnet.

  • Kinderlähmung (Poliomyelitis)

    Die Kinderlähmung wird durch den Poliovirus hervorgerufen, der im Rachensekret und Stuhl Infizierter vorkommt.

  • Klassische Kinderkrankheiten

    Unter den klassischen Kinderkrankheiten versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, die bevorzugt im Kindesalter auftreten und die meist durch die Kombination aus Fieber und einem Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet sind.

  • Läuse

    Noch immer kommt es in Kindergärten und Schulen regelmäßig zu wahren Lausepidemien, wobei die Kopfläuse dominieren – Kleider- und Filzläuse kommen nur sehr selten vor. Die lästigen Insekten leben vom Blut der Menschen, ihre Population vermehrt sich ca. alle zwei Wochen.

  • Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

    Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch einen Virus aus der Herpesgruppe (Epstein-Barr-Virus) ausgelöst; meist ist das Kind im Alter zwischen 4 bis 15 Jahren betroffen. Die Krankheit hinterlässt eine lebenslange Immunität. Eine Häufung ist zwischen April und Juni bzw. im Herbst zu erwarten. Das Virus wird über Speichel übertragen.

  • Schweinegrippe

    In Mexiko wurden die ersten Fälle der Schweinegrippe beim Menschen registriert, die teils zu schweren Lungenentzündungen führten.

  • Tetanus

    Beim Tetanus, dem Wundstarrkrampf, erfolgt die Ansteckung des Kindes durch Verletzungen bzw. kleine Wunden. Unbehandelt führt die Erkrankung zu Muskelkrämpfen, die auch die Atemmuskulatur betreffen können. 20 bis 30 Prozent aller Patienten mit Tetanus versterben. Daher ist die Impfung zu empfehlen.

  • Tierbisse

    Infektionen durch Parasiten wie Flöhe, Milben und Wanzen sind selten geworden. Gemeinsam ist ihnen der Juckreiz und durch Kratzen kann es zu Hautinfektionen kommen.

  • Tollwut

    Dank der großflächigen Tierimpfungen (Impfköder) kommt Tollwut in Österreich eigentlich nicht mehr vor. Möglich ist aber eine Ansteckung des Kindes auf Urlaubsreisen. Da die Übertragung des Virus von Tieren auf den Menschen durch den Speichel erfolgen kann, ist hier immer eine potentielle Gefahr gegeben. Schärfen Sie Ihren Kindern daher unbedingt ein, auf Urlaubsreisen, vor allem Fernreisen, keine fremden Tiere anzufassen, auch keine Haustiere wie Hunde oder Katzen, bei denen ein Tollwutvirus nicht ausgeschlossen werden kann.

  • Vogelgrippe

    Die Vogelgrippe (oder auch Influenza A H5N1) ist eine Viruserkrankung, die Wildvögel und Geflügel befällt. Ende 2003/Anfang 2004 hat sich die Vogelgrippe in Asien ausgebreitet und sollte nicht mit der normalen, saisonalen Grippe verwechselt werden. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich, Experten befürchten die Möglichkeit eines großflächigen Ausbruchs.

  • Wurmerkrankungen

    Erkrankungen durch Würmer sind nicht selten, die in Österreich am häufigsten auftretenden Würmer sind Madenwürmer (Oxyuren), Bandwürmer und Spulwürmer.

erstellt am: 29. September 2017
zuletzt geändert am: 25. Juni 2018