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Erstes Wiener Kindergesundheitszentrum Donaustadt
First Vienna Pediatric Medical Center
Gruppenpraxis DDr. Peter Voitl und Partner
Ihr Kinderarzt in Wien, 22

Kategorien Übersicht

Lexikon: Verhalten

  • Aggressives Verhalten

    Aggressives Verhalten ist bei Kindern nicht selten und stellt einen häufigen Grund für die Konsultation eines Kinderpsychologen, Kinderpsychotherapeuten oder auch eines Kinderpsychiaters dar. Aggressive Reaktionen können eine vorübergehende Erscheinung sein oder aber sich dauerhaft etablieren.

  • Angst im Kindes- und Jugendalter

    Ängste sind ebenso wie Aggressionen ein grundsätzlich normaler und notwendiger Bestandteil des Menschseins und daher auch ein normaler Bestandteil jeder kindlichen Entwicklung. Angst als Affekt ist ein psychophysisches Reaktionsmuster, neben dem Angstgefühl kommt es auch zu verschiedenen körperlichen Symptomen wie beispielsweise Herzklopfen, Zittern, ein flaues Gefühl im Magen oder im Bauch, Mundtrockenheit oder anderen körperlichen Zuständen.

  • Autismus

    Unter Autismus versteht man einen grundlegend veränderten Entwicklungsverlauf mit einer ausgeprägten Beeinträchtigung in der Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit.

  • Hyperaktivität (ADHS)

    Das Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) bezeichnet ein Verhalten, das sich durch notorische Unaufmerksamkeit, Konzentrationsstörungen, Impulsivität und Aktivitätssteigerung mit gesteigerter motorischer Unruhe ausdrückt Dies erfolgt in einem für den Entwicklungsstand des Kindes abnormen Ausmaß sowie situationsübergreifend. Auch ein Aufmerksamkeitsdefizit ohne Hyperaktivität ist bekannt, weshalb es oft als AD(H)S bezeichnet wird, um darauf hin zu weisen, dass Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität auftreten können, die motorische Überaktivität also dabei sein kann, aber nicht muss. Hyperaktive Störungen beginnen in den ersten 5 Lebensjahren.

  • Misshandlung und Missbrauch bei Kindern

    Allein in Österreich rechnet man nach seriösen Schätzungen mit etwa 100.000 Misshandlungsfällen pro Jahr, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedürfen. In fast 80 % der Fälle stammen die Täter aus der eigenen Familie und nur etwa zwei Drittel der Betroffenen kommen wirklich zu einem Arzt. Von Misshandlungen sind zumeist Kinder zwischen null und vier Jahren betroffen, beim sexuellen Missbrauch überwiegt die Gruppe der Zehn- bis Sechzehnjährigen.

  • Nägelbeißen

    Nägelbeissen ist eine häufige, als – schlechte – Angewohnheit bezeichnete Symptomatik vieler Kinder. Dieser destruktive Vorgang äußert sich im Beißen, Abnagen, Kauen und zum Teil Essen der Fingernägel. Vor allem Schulkinder, mit einem Häufigkeitsgipfel zwischen dem 8. und 11. Lebensjahr, manchmal auch Vorschulkinder und Jugendliche oder Erwachsene beißen häufig an ihren Nägeln. Die meisten bemerken gar nicht mehr, dass sie gerade Nägel beißen.

  • Pavor nocturnus (Nachtschreck)

    Unter dem Nachtschreck versteht man wiederkehrendes nächtliches Erwachen mit einem heftigen Keuchen oder lautem Weinen und Schreien Der Pavor nocturnus kommt bei bis zu fünf Prozent aller Kinder vor, meist zwischen dem vierten und dem zwölften Lebensjahr. Buben sind häufiger betroffen.

  • Schulangst und Schulphobie

    Angst gehört zum Leben und ist ein natürlicher Mechanismus, um uns vor Gefahren zu schützen. Sie kann aber auch zu einem Problem werden, beispielsweise im Zusammenhang mit der Schule. Neueren Untersuchungen zufolge leiden 20 Prozent aller Schüler unter Schulangst, und das nicht selten bereits in der Volksschule. Mädchen sind davon häufiger betroffen als Buben.

  • Schulfähigkeit

    Per Definition zeichnet sich Schulreife dadurch aus, dass ein Kind in Gemeinschaft Gleichaltriger in der Lage ist, sich durch planmäßige Arbeit Wissen anzueignen. Das Kind soll also aufgrund seines körperlichen, emotionalen, sozialen und geistigen Entwicklungsstandes am Unterricht in der Klassengemeinschaft ohne Überforderung teilnehmen können.

  • Stottern

    Unter Stottern versteht man Unterbrechungen des Sprechablaufs mit Wiederholungen von Lauten. Man unterscheidet zwischen tonischen, klonischen und kombiniert tonisch/ klonischen Formen. Beim tonischen Stottern wird Atmung, Stimme und Artikulation gepresst und blockiert. Beim klonischen Stottern kommt es zur Unterbrechung mit Wiederholungen von Einzellauten, Silben oder Worten, besonders am Wortanfang. Sekundär treten häufig Atemverschiebungen, Schmatz-Schluckgeräusche, Flickworte, Mitbewegungen von Gesicht und Extremitäten, vegetative Symptome wie Schweißausbruch, Erröten und eine unregelmäßige Atmung auf.

  • Stress

    Bereits über 70 Prozent der Sieben- bis Elfjährigen und über 80 Prozent der Zwölf- bis Sechzehnjährigen berichten laut einer Studie aus dem Jahr 1990 über Stresserlebnisse. So schockierend diese Zahlen klingen, so alarmierend ist die Reaktion der Kinder. Sie glauben nämlich überwiegend, dass dagegen gar nichts getan werden kann.

  • Trauer im Kindes- und Jugendalter

    "Trauer ist die gesunde, lebensnotwendige, kreative Reaktion auf Verlust-und Trennungserlebnisse."

  • Zwangsphänomene im Kindesalter

    Zwangsphänomene (Zwänge) kommen vom Kleinkindalter bis ins Jugendalter und auch bei Erwachsenen vor.

erstellt am: 29. September 2017
zuletzt geändert am: 25. Juni 2018