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Trisomie 21

Diese häufigste angeborene Chromosomenanomalie kann nicht medikamentös behandelt werden. Trisomie 21 (Down Syndrom, nach dem Neurologen Langdon-Down benannt) ist bereits unmittelbar nach der Geburt anhand bestimmter äußerlicher Merkmale wie breiter Schädel, weit auseinander stehende Augen mit schrägen Lidspalten usw. erkennbar.

Betroffene Kinder entwickeln sich geistig und körperlich langsamer als gesunde Kinder, weisen oft eine schlaffe Muskulatur und in 50 Prozent der Fälle auch einen Herzfehler auf. Ihre Infektanfälligkeit ist größer und die Lebenserwartung verringert.

Allerdings sind Kinder mit dieser Veränderung sehr anhänglich und können mit einer frühzeitig einsetzenden speziellen Förderung und einem guten familiären Umfeld durchaus in die Lage versetzt werden, ein einigermaßen eigenständiges Leben zu führen. Manche können sogar einer leichten beruflichen Tätigkeit nachgehen und alle wichtigen alltäglichen Verrichtungen selbst organisieren. Anderen gelingt dies aber nicht. Für die Kinder ist es aber in jedem Fall das Beste, wenn sie in der eigenen Familie mit entsprechendem Umfeld (Schule usw.) und nicht in einem Heim aufwachsen können.

© DDr. Peter Voitl

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 4. April 2011 erstellt.

Der Inhalt dieser Seite wurde am 6. Februar 2012 letztmalig geändert.