Menu
Erstes Wiener Kindergesundheitszentrum Donaustadt
First Vienna Pediatric Medical Center
Gruppenpraxis DDr. Peter Voitl und Partner
Ihr Kinderarzt in Wien, 22

Kategorien Übersicht

Lexikon: Magen Darm

  • Analfissuren

    Frisches Blut auf dem Stuhl oder dem Toilettenpapier sowie Schmerzen beim Stuhlgang sind Symptome für Fissuren (kleine Einrisse) im Analbereich. Diese sollten umgehend behandelt werden, damit das Kind nicht den Stuhlgang aus Angst vor Schmerzen unterdrückt und es dann zur Verstopfung kommen kann. Somit ist jedenfalls ein Besuch beim Arzt angezeigt. In sehr seltenen Fällen kann auch ein chirurgischer Eingriff notwendig sein.

  • Bauchschmerzen

    Bauchschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden im Kindesalter. Es ist aber nicht immer leicht, die möglicherweise dahinter liegende Erkrankung oder Befindlichkeitsstörung herauszufinden. Bei Säuglingen liegen die Ursachen zumeist in Blähungen oder der Dreimonatskolik. Denkbar sind bei Kindern aber auch Blinddarmschmerzen, eine Gastritis oder aber die Bauchschmerzen haben auch gar nichts mit der Bauchregion zu tun, weil die eigentliche Erkrankung in einem ganz anderen Körperteil steckt. Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen eine Orientierung bieten, um vom Bauchschmerz auf die Ursache schließen zu können.

  • Blähungen bei Säuglingen

    Blähungen können bei Babys vor allem in den ersten drei Lebensmonaten Bauchschmerzen verursachen. Das Baby zieht dabei die Beine stark an, der Bauch ist gespannt, fühlt sich hart an und Luft geht ab. Dafür können ganz unterschiedliche Ursachen verantwortlich sein.

  • Blinddarmentzündung

    Die Blinddarmentzündung kommt in allen Altersgruppen vor, am häufigsten bei Kindern und jungen Erwachsenen zwischen 4 und 25 Jahren. Die Symptomatik entspricht einem schweren Bauchschmerz. Oft gestaltet sich die Diagnose nicht einfach.

  • Darmeinstülpung (Invagination) / Darmverschluss

    Die Darmeinstülpung (Invagination) kann einen Darmverschluss verursachen. Meist sind Kinder im zweiten Lebenshalbjahr betroffen, Risikofaktoren sind bestehende Veränderungen des Darms wie etwa ein so genanntes Meckel’sches Divertikel oder Hämangiome. Bei älteren Kindern kann eine Grundkrankheit wie die Purpura Schönlein-Henoch oder die zystische Fibrose vorliegen. Der Darm stülpt sich in sich selbst in der Längsachse ein, dabei kommt es zu einer Störung der Blutversorgung der Darmwand und letztlich zum Darmverschluss.

  • Durchfallserkrankungen im Kindesalter

    Die Verdauung beginnt im bereits in der Mundhöhle, wo die Speisen zerkleinert und mit den Enzymen des Speichels vermischt werden. Vom Mund gelangt die Nahrung in den Magen, wo sie mit dem Magensaft gemischt und in den Zwölffingerdarm weitergeleitet wird. Im Zwölffingerdarm werden die Nahrungsbestandteile durch die Galle und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse löslich gemacht. Alle Nahrungsbestandteile wie Eiweiß, Fett und Kohlehydrate werden durch die Schleimhaut des Dünndarms in den Organismus aufgenommen.

  • Einkoten (Enkopresis)

    Unter Einkoten oder Enkopresis wird ein unwillkürliches oder willkürliches Einkoten ab einem Alter von etwa vier Jahren bei normaler oder fast normaler Stuhlbeschaffenheit verstanden. Hierbei handelt es sich um eine kinderpsychiatrische Diagnose, organische Ursachen müssen ausgeschlossen sein.

  • Erbrechen

    Erbrechen kommt bei Kindern häufig vor. Nahezu 50 Prozent aller Säuglinge brechen gelegentlich, aber lediglich in fünf Prozent der Fälle ist es das Resultat einer Erkrankung. Bei Säuglingen ist zwischen dem "Spucken", also nach dem Trinken einen Mund voll Milch zurückspucken, oft in Verbindung mit dem Aufstoßen, und dem schwallartigen Erbrechen zu unterscheiden.

  • Gastritis und Magengeschwür

    Das Kind leidet vor, während oder nach dem Essen unter krampfartigen Oberbauchschmerzen, die auch als stechend, drückend oder brennend empfunden werden. Auch nächtliche Attacken sind möglich. Hinzu kommen Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit.

  • Hypertrophe Pylorusstenose (Magenausgangs-Verengung oder Pförtnerkrampf)

    Dabei handelt es sich um eine Entleerungsstörung des Magens bei Säuglingen durch eine Verdickung der Muskulatur des Magenausganges.

  • Verdauungsprobleme bei Säuglingen

    Der Darm muss sich erst an seine Aufgaben gewöhnen und weist in den ersten Lebensmonaten einige Besonderheiten auf. Unregelmäßigkeiten und unterschiedliche Abstände bei der Darmentleerung sind nicht ungewöhnlich.

  • Verstopfung (Obstipation) bei Kindern

    Als Verstopfung oder Obstipation bezeichnet man eine funktionelle Darmstörung, bei der der Stuhl nicht vollständig oder nur verzögert abgegeben werden kann. Verstopfung ist keine Krankheit an sich, sondern ein häufig vorkommendes Symptom, das viele Ursachen haben kann.

erstellt am: 29. September 2017
zuletzt geändert am: 25. Juni 2018