Hand-Fuß-Mund-Krankheit („Hand Foot and Mouth-Disease“)
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Diese Kinderkrankheit wird durch Viren verursacht. Die Übertragung erfolgt sowohl durch Tröpfchen- als auch durch Schmierinfektion. Die Krankheit tritt gehäuft in den Sommer- und Herbstmonaten auf.
Symptome
Die Erkrankung beginnt nach einer kurzen Inkubationszeit von 1 bis 5 Tagen mit allgemeinen Krankheitszeichen wie Schwindel, Fieber, Gliederschmerzen, Übelkeit und Halsschmerzen, kann aber auch sehr symptomarm verlaufen. Später sieht man an den Händen und Füßen rötliche Flecken, kleine Knötchen oder Bläschen, die auch an der Mundschleimhaut auftreten können. Dort sieht man kleine, schmerzhafte Geschwüre (Aphten).
Bei älteren Kindern sind die Symptome meist nur schwach ausgeprägt, die Krankheit kann sogar unbemerkt verlaufen. Nach acht bis zwölf Tagen ist sie vorbei. Sehr seltene Komplikationen wären Herzmuskel-, Lungen- oder Hirnhautentzündung.
Therapie
Ein schmerzstillendes Gel für die Bläschen im Mund wird empfohlen. Auch verschiedene Mittel auf pflanzlicher Basis (Kamille, Melisse, Thymian) können helfen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind trotz der schmerzhaften Bläschen im Mund genügend trinkt. Gegen das Virus selbst gibt es kein wirksames Medikament und auch keine Impfung.
Was Sie selbst tun können
Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen mit häufigem Händewaschen sind während und nach der Erkrankung sehr wichtig.
© Dr. Peter Voitl
Erstellung und Änderungen
- Inhalt erstellt am:
- 7. Oktober 2003
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